Bendy.ch

Sonntag, 6 April 2014
von Luke Sorcelli
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Nivea Gesichtscreme für Männer

Was ist “schön”?

nivea-for-men-bendy-chDie Zeit ist einerseits etwas sehr berechenbares. So kann auf die Hundertstelsekunde genau vorausgesagt werden, welche Zeit zum jetzigen Zeitpunkt plus 5 Sonnenrunden sein wird. Andererseits ist sie sehr unberechenbar, zumindest ihre Zähne. Der Sprichwörtliche Zahn der Zeit kommt früher oder später bei jedem von uns vorbei. Folgt man der Werbung, ist das bei der weiblichen Gesichtshaut so ungefähr mit 20 der Fall. Ab dann, so versprechen die angebotenen Cremes, helfen sie den Zahn der Zeit zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten.
Wir Männer haben es da einfacher. Lange Zeit war Aftershave das einzige, was als Zusatz für das männliche Gesicht beworben wurde. Und auch da war nicht unbedingt die Verjüngung das überwiegende Argument. Zudem zeugt ein von der Sonne und der Umwelt gegerbtes Gesicht von Erfahrung mit dem Leben und seinen Wendungen. Weiterlesen →

Montag, 10 März 2014
von Luke Sorcelli
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Das Leben nach dem Auto

Der Beitrag von Frau W., in dem sie von ihrem Bob Abschied nahm, erinnerte mich an meinen Abschied vor neun Monaten.

Wie alles begann…Photo 17.07.13 15 31 42

Das Auto ist meistens auch ein bisschen Status-Symbol. Für mich war es damals auch ein Stückchen Freiheit. Man konnte einfach irgendwohin fahren und musste nicht auf Fahrpläne achten oder frierend im Regen auf den verspäteten Zug warten, der sicher rappelvoll und überheizt sein wird. Das Auto war meine eigene kleine Welt. Eine Blase, in welcher meine Musik lief, mein Raumklima herrschte und meine Regeln galten. Später wollte man nicht nur von A nach B kommen, sondern dies auch noch mit Stil tun. Das Vorwärtskommen sollte Spass machen, wobei wir beim Status-Symbol angekommen sind. 2006 kaufte ich mir ein Upgrade in Form eines Skoda Octavia RS mit getönten Scheiben und gecleantem Vorder-  und Hinterteil. Die Mühle soll im Testosterongeschwängerten Umfeld  ja auch was hermachen :D Weiterlesen →

Montag, 18 November 2013
von Luke Sorcelli
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Abstimmungswerbung als persönliche Nachricht – eine gute Idee?

In den letzen 10 Jahren hat sich die Menge der Abstimmungsvorlagen und vor allem der Volksinitiativen gefühlt verdreifacht. 4x im Jahr flattert das dicke Couvert mit dem Daumenabdruck rein und jedes mal darf man zu einer Vielzahl von Vorlagen seine Meinung ins Kästchen schreiben. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich schätze diese Möglichkeit sehr hoch und mir ist bewusst, dass es ein hohes Privileg ist, seine Meinung auf diese Weise gehört zu wissen. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich mich darum bemüht, den Schweizer Pass und damit dieses Privileg mit den dazugehörigen Pflichten zu erhalten.

Was mir allerdings gegen den Strich geht sind Versuche, meine Entscheidung eine Woche vor der Abstimmung mit der Tränendrüse zu beeinflussen. So versucht mit einer Nachricht mit folgendem O-Ton

Ich will die Initiative XY unbedingt durchbringen. Setze deshalb auf Deinem Stimmzettel ein Ja/Nein für die Initiative XY damit wir den rechten Kapitalisten / Linken Gutmenschen / Baumliebhabern / Umweltverschmutzern / YouNameIt eins reinwürgen können.

Hier noch ein Video damit Du siehst wie schlimm die sind.

Ähnliche Anfragen kennen wir alle von Postwurfsendungen, Plakaten oder Flyern und zumindest ich entsorge es entweder als Altpapier oder als Anzünder für Lagerfeuer. Etwas so geartetes als persönliche Nachricht ist doch neu und lässt ein paar Gedanken durch meinen Kopf schiessen.

Was passiert wenn ich der Aufforderung nicht entspreche? Wird mir die Freundschaft gekündigt? Bin ich deswegen ein Unmensch? Ich finde es ist ein Unterschied ob solch platte Aufforderungen per unpersönlichem Flyer zu mir kommen oder als persönliche Nachricht von einem Freund. Dies und der Umstand dass der Text mit Ausnahme meines Namens in der Anrede grad so gut von einem ebensolchen Flyer stammen könnte, finde ich mehr als frech.

Klar, bei Volksinitiativen geht es schlussendlich um jede Stimme, aber ist ein solches Vorgehen der Sache zuträglich? In meinem Fall sicher nicht. Wenn schon eine persönliche Nachricht verschickt wird, dann bitte eine, die das Attribut “persönlich” auch verdient. Im konkreten Beispiel habe ich bisher nie irgendwas verlauten lassen, wie ich zur Vorlage stehe, da ist eine hetzerische unverblümte Aufforderung à la “wir zeigen’s denen!” im besten Fall etwas zu viel des guten, im schlechtesten absolut daneben. In jedem Fall zeigt sich, dass der Absender sich nicht im geringsten damit auseinander gesetzt hat, ob und falls ja wie ich zu der Sache stehe. Wieso nicht etwas in dieser Art?

Hoi Bendy,

Wie Du vielleicht weisst, stimmen wir bald über die Initiative XY ab. Mir persönlich liegt das Thema sehr am Herzen und werde die Vorlage deshalb ablehnen/zustimmen. Unter diesen Links findest du weitere Informationen, weshalb die Vorlage eine gute/schlechte Sache ist.

Es würde mich freuen, wenn Du diese Vorlage mit deinem Ja/Nein ebenfalls unterstützen/verhindern helfen würdest.

Klingt doch schon ganz anders, oder?

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Montag, 4 November 2013
von Luke Sorcelli
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Mobiler Strom für Unterwegs: Next Generation

Vor anderthalb Jahren habe ich bereits über ein unscheinbares aber inzwischen ebenso unverzichtbares Gadget geschrieben, welches Strom für unterwegs bietet.

Photo 21.09.13 15 54 22Das A-Solar A7000 Pack liefert noch immer genug Power, um ein paar Tage ohne Steckdose auszukommen. Da es aber nicht mehr verkauft wird wurde es Zeit, den Blick auf das aktuelle Angebot zu richten. Aktuell ist das A-Solar AL370 das, was meinem Pack in Sachen Grösse und Leistung am nächsten kommt. An dieser Stelle vielen Dank an die Jungs von Brack.ch, welche mir freundlicherweise ein ebensolches zur Verfügung gestellt haben.

Was ist es?

Optisch folgt das AL370 dem aktuellen Trend. Gebürstetes Metall, schwarz gummierte Oberflächen und Orange als Kontrastfarbe geben dem Pack einen toughen Industrial-Look.

Unter der Haube ist das AL370 minim stärker auf der Brust, als mein A7000. Das AL370 Speichert mit 7’300mAh etwas mehr als der Vorgänger. Zum Vergleich: Der Akku des iPhone 5 Speichert 1’500 mAh, der des Samsung Galaxy S4 2’600 mAh. Ebenfalls liefert es am USB-Port satte 2.1A, was auch für die aktuellen Handys und sogar Tablets genug ist.

Das AL370 wird fertig aufgeladen ausgeliefert und ist sofort einsatzbereit. Genau wie sein Vorgänger zeigt nach einem Druck auf den Power-Knopf mittels vier LEDs, vieviel Saft noch in ihm steckt. Mit der “Werksladung” stimmt der angezeigte Ladestand noch nicht so ganz. Mit angezeigten 50% Restkapazität konnte ich mein iPhone noch zu etwa einem Drittel laden, danach war das Pack leer. Ich vermute, dass sich dies nach ein paar Ladezyklen einpendelt und die Leistung noch etwas steigt.

Im Lieferumfang findet man neben dem AkkuPack eine ganze Sammlung von Adapter-Steckern eine USB-Verlängerung und ein USB-Netzteil fürs schnelle Aufladen an der Steckdose.

Was kann es?

Die Ladeleistung war durchwegs überzeugend, sei es für ein iPhone 4S, einem iPad 2 oder einem HTC one. Es Stand immer genug Dampf zur Verfügung, um auch zwei Geräte parallel zügig aufzuladen. Dazu sei noch erwähnt, dass das Pack mit 2.1A mehr Strom raushaut als die Standard-Ladestecker fürs iPhone, welche nur 1A liefern. Mit einer vollen Ladung kann ich mein iPhone 4S theoretisch 4.8x komplett aufladen. In der Praxis kam ich auf knapp 4 Ladungen, bev0r das Pack schlapp machte. Davon ausgehend dass die Leistung nach ein paar Ladezyklen noch zunimmt, ist das ein ganz guter Wert.

Die zweite Neuerung sind die Integrierten Kabel. So hat man einerseits immer ein Ladekabel dabei und auf der Anderen Seite ein microUSB Kabel gleich eingebaut. Braucht man einen anderen Anschluss wie zB ich iGeek, bietet das Pack einen Standard USB-Anschluss.

Erfahrungen im Alltag

Leider bringen diese eingebauten Kabel nicht nur Vorteile. So ist das Ladekabel ziemlich kurz, so dass man entweder die mitgelieferte Verlängerung braucht, oder das Pack am Kabel baumeln lässt. Wie lange das jedoch gut geht, bevor etwas kaputt geht, ist schwer zu sagen. Da auch ein Ladekabel mit microUSB-Anschluss bereits eingebaut ist, verfügt das AL370 nur noch über einen USB-Anschluss. Möchte ich nun meinen mitgebrachten Strom brüderlich teilen, ist das nur möglich, wenn der zweite Lader eine microUSB-Buchse hat.

Sei es auf eine Städtereise oder auch im WK, das AL370 hat immer eine gute Figur gemacht. Da ich nur selten ohne meine Freitag-Tasche unterwegs bin, ist auch das Pack immer mit dabei. Mit 200g und der Grösse eines Audio-Tapes fällt es nicht gross ins Gewicht. Sollte dies zu schwer oder zu gross sein, gibt es natürlich auch noch kleinere Packs, bis hinunter zur Grösse eines ZIPPO-Feuerzeugs. Wenns kleiner geht, gehts natürlich auch grösser, doch dann gibts auch mehr zu schleppen :D

Fazit

Einziger Kritikpunkt für mich ist das fehlen des zweiten USB-Anschlusses. Ansonsten hat das AL370 mir gute Dienste geleistet und mich nicht einmal stromlos hängen gelassen. Mit CHF 79.— liegt der Preis durchaus im Rahmen wenn ich annehme, dass die Batterien ebenso gut halten wie in meinem A7000, welcher nun seit anderthalb Jahren ohne zu murren seinen Dienst verrichtet. Und wenn das Pack nur einmal hilft, das eTicket dem SBB-Kontrolleur doch noch vorweisen zu können, hat sich die Investition schon gelohnt! ;)

Interessiert? dann schau mal bei Brack.ch vorbei, dort gibts das getestete A370 und ganz viele andere Packs direkt ab Lager bequem nach Hause geliefert

Samstag, 28 September 2013
von Luke Sorcelli
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Ode an die Kamera-Uhr

Alle haben sie beim Kauf der Kamera eingestellt. Manche stellen sie beim Wechsel der Sommer- oder Winterzeit nach. Die wenigsten stellen sie auf die lokale Uhrzeit während einer Reise. Die Rede ist von der internen Uhr der Kamera. Oft vernachlässigt oder vergessen kann diese unscheinbare Funktion in bestimmten Fällen sehr nützlich sein. Wozu? Nun, nehmen wir mal an wir arbeiten mit mehreren Kameras gleichzeitig. Nehmen wir weiter an, es sind Kameras unterschiedlicher Marken. Die dritte Annahme ist die, dass wir die Bilder aller Kameras zusammenführen. Wäre es nicht schön, wenn die zeitliche Abfolge beibehalten würde? Das Durchschauen der Bilder wird holprig, wenn man vom Strand über die Shoppingtour beim Abendessen und dann plötzlich wieder in der Strandbar landet, nur weil die Bilder von der anderen Kamera hinten angefügt werden.

Die meisten Kameras benennen die Dateien mit fortlaufenden Nummern, bringt uns für die Zusammenführung also nicht wirklich etwas. Etwas, was alle Bildbetrachtungs- und Bearbeitungsprogramme können, ist die Bilder nach Datum und Uhrzeit zu sortieren, an dem sie erstellt wurden. Stimmen jetzt die Uhren der verschiedenen Kameras nicht überein, wird auch dieser Weg steinig und es bleibt nicht viel anderes übrig, als die Bilder von Hand zu sortieren. Bei ein paar Tausend kann das schon mal seine Zeit dauern. Glaubt mir, ich weiss wovon ich rede.

Einige werden sich jetzt denken, man könnte doch einfach immer die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) eingestellt lassen. Bei einem USA-Trip ticken die Kameras dann alle falsch, aber immerhin gleich falsch. Sobald die “Immerdabei”-Kamera im Smartphone dazukommt, bringt dieser Trick auch nichts mehr. Die meisten Smartphones stellen ihre interne Uhr automatisch auf die lokale Zeit ein, entweder via GSM-Mast oder via GPS. Der Lacher, wenn die Bar-Fotos vor dem Kultur-Teil kommen ist vorprogrammiert ;)

Sorgt also dafür, dass die Uhren in euren Kameras immer auf die Uhrzeit des Ortes eingestellt sind, an dem ihr euch befindet, dann klappt’s auch mit dem zusammenführen!

Mittwoch, 14 August 2013
von Luke Sorcelli
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Orange Cinema: Surprise Night WarmUp und Tickets gewinnen

Die Schlange zum Orange Cinema scheint unendlich. Auf der Wiese steht der Orange-Ballon bereit zum TakeOff.

You know what this means :) #surprisenight #oczh13

Wer das Orange Cinema kennt, weiss was das bedeutet. Es ist wieder OrangeNight mit einem Überraschungsfilm.

Wer keine Tickets erwischt hat aber unbedingt kommen will muss nicht verzagen, sondern den Überraschungsfilm erraten.

Also los, twittert was das Zeug hält!

Wer lieber weiss worauf er sich einlässt sollte unbedingt weiterlesen. Soeben sind bei mir zwei Tickets für die ausverkaufte Rocky Horror Picture Show am  Samstag, 17. August reingeflattert. Und weil verschenken viel mehr Spass macht als für sich selber behalten, könnt ihr diese Tickets hier und nicht heute, sondern übermorgen, gewinnen! Wie? Ohne Facebook-Zwang und Twitter-Neurose, ganz klassisch mit einem Kommentar. Also haut rein und vielleicht sitzt ihr am Samstag im ausverkauften Orange Cinema und zieht euch den schrägsten Streifen in beispielloser Kulisse rein. Gewinnen können alle die sich bis Freitag, 16. August 2013 um 23.59 Uhr in den Kommentaren verewigen.Viel Glück! :D

Freitag, 9 August 2013
von Luke Sorcelli
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Orange Cinema: Disconnected und 2 Gratis-Tickets

Dass ich gerne ins Kino gehe ist glaub ich nichts neues. Trotz aller onlinerei ist das Kino ein Ort an dem man alles rundherum vergessen kann und voll und ganz in eine andere Welt eintaucht. Diese Welt kann wahlweise dramatisch, urkomisch oder völlig abgespaced sein. Und weil die Devise “Je meh, je luschtiger” hier besonders gilt, verlose ich zwei Tickets fürs Orange Cinema in Zürich, und zwar für die Vorpremiere des Films “Disconnect”. Im ganz groben geht es um die zunehmende Affinität zur Technologie und zum “Online-Sein”. Doch seht selbst

Wie kommt man zu den Tickets? Ganz einfach: Hier einen Kommentar hinterlassen und that’s it :)

Am Samstag um 15.00 Uhr entscheidet das Los, wer die Tickets bekommt. Viel Glück!

 

Freitag, 2 August 2013
von Luke Sorcelli
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Stoos: Geniessen, Entspannen, Erholen

Einfach mal 3 Tage weg. 3 Tage entspannen. 3 Tage nur sich selbst, ohne Termine, ohne Stress, ohne Stadtgejufel. Genau das haben wir gemacht. OK, keine Termine stimmt nicht ganz, für die Massage sollten wir schon pünktlich sein, man gönnt sich ja sonst nichts ;)

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Als Lückenfüller bietet die Umgebung mehr als genug, auch wenn man die Aussicht vom Zimmerbalkon aus geniesst. Alles kann, nichts muss. Ausser eben das, das muss manchmal sein.

Sonntag, 28 Juli 2013
von Luke Sorcelli
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Orange Cinema: Nicht nur Hollywood-Blockbuster und Popcorn-Kino

Gestern Abend war wieder Orange-Cinema angesagt. Auf dem Programm stand zur Abwechslung kein Hollywood-Blockbuster sondern eine Schweizer Produktion. Nein, keine Komödie à la “Missen-Massaker” und auch kein Weltraum-Epos wie “Cargo”, nein diesmal ging es um einen Dokumentarfilm. Meiner Meinung nach etwas, was wir können. Konkret ging es um Bienen und Blüten. Nicht im Mittermeier’schen Sinne “Ich popp dich bis du blühst”, sondern in einer ernsteren Färbung, daher auch der Name “More than Honey“. Am Beispiel eines Innerschweizer Imkers wird gezeigt, wie ein Bienenvolk funktioniert und wie diese Bienen leben. Und natürlich über ihre Rolle als Liebesboten zwischen den Blüten. Es scheint durch, dass die Bienen durchaus auch Nutztiere sind, sorgen sie doch dafür, dass an den Bäumen Äpfel, Kirschen und Aprikosen wachsen.

Auf einem zweiten Schauplatz in den USA wird gezeigt, wie dieses Nutztier gezielt zur Bestäubung in einer Mandelplantage eingesetzt wird. Etwa 4000 Bienenvölker werden mit zwei Sattelschleppern quer durch den Westen der USA gekarrt, um für ein paar Wochen auf einer Plantage ihren Dienst zu verrichten. Sind die Blüten bestäubt, werden die Bienen wieder Verladen und zum nächsten Kunden gekarrt. Dass das nicht ohne Verluste geht, leuchtet ein. Trotzdem hinterlässt es irgendwie einen faden Beigeschmack. Dieser wird noch durch den dritten Schauplatz verstärkt bei dem gezeigt wird was passiert, wenn die Bienen verschwinden. In China, so sagt uns der Film, wurden auf Anordnung von Mao Spatzen gejagt. Weshalb verschweigt der Film. Als Resultat entstand eine Insektenplage. Irgendwie logisch, denn viele Vögel fressen Insekten. Keine Vögel = Mehr Insekten. Um dieses neue Problem in den Griff zu kriegen, wurde die chemische Keule geschwungen. Dieser wiederum sind nicht nur die Schädlinge, sondern auch Nützlinge wie die Bienen zum Opfer gefallen.

Der Film ist informativ, wie es sich für eine Dokumentation gehört. Doch man merkt, dass die Produzenten auch eine Meinung kundtun. Der Film bedient sich dramatischer Bilder, so wird der industrialisierte Einsatz der Bienen in den USA als “böse” dargestellt, was zugegebenermassen auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Andererseits ist die Schweiz eine “Heile Welt”. Ist sicher auch nicht ganz falsch, doch meiner Ansicht nach sind beide Vorstellungen etwas idealisiert.

Wegen technischen Problemen konnten wir den Film nicht ganz zu Ende schauen, es kann also sein dass sich mein Eindruck des Films noch geändert hätte. Wie auch immer, er regt zum nachdenken an und lässt mich überlegen, woher der Honig auf meinem Brötchen kommt.