This entry is part 1 of 3 in the series WK 2009

Am Montag ists wieder soweit, das Vaterland ruft. Wie patriotisch, gell? Ein weiteres mal gibts in meinem Keller plötzlich wieder Platz.

Ich starte mit gemischten Gefühlen in diesen WK. Auf der einen Seite “schissts mi aa”, auf der anderen Seite kann ich dem ganzen auch etwas positives abgewinnen.

Es ist immer wieder mühsam, wenn man auf irgendwas warten muss, oder rumgestresst wird. Warte zum seckle, seckle zum warte halt. Auch gibt es immer irgendwelche Querschläger, welche aus Prinzip nichts machen. Auf der anderen Seite gibt es die Armee-Geilen welche päpstlicher als der Papst das militärische Verhalten zelebrieren und vermutlich sogar Unterwäsche und Bettzeug im “Vier-Frucht” Design haben. “Mer sitze alli im gliche Boot. Wenn mer jetzt Gas gän, chönemer nochher in d’Wiese ligge” Das ist meine Einstellung. Ich sehe ein, dass es gewisse Regeln braucht, vorallem wenn so viele Leute auf so kleinem Raum zusammengepfercht sind. Allerdings müssen die Aufträge schon mindestens einen Funken Sinn haben. Sadistische Machtdemonstrationen der Offiziere und Unteroffiziere gehen mir mächtig gegen den Strich und da kann ich dann auch “Dienst nach Vorschrift” und nicht mehr machen.

Oft hört man den Ausdruck “Grüne Ferien”. Irgendwie stimmt das auch. Nicht Ferien im Sinne von Füsse hoch und entspannen, sondern eher Ferien für den Kopf. Etwas ganz anderes machen und den Kopf mal durchlüften.

Ich freue mich darauf die Kameraden wieder zu sehen. Und nach dem letztjährigen Einsatz für Amba Centro freue ich mich auch darauf, mal wieder das zu tun, wofür ich eigentlich ausgebildet wurde. Mal schauen was es mit dieser grossen Übung auf sich hat.

Hoffentlich haben wir dieses Jahr eine vernünftige Unterkunft. Es muss nicht luxuriös sein, aber nach den Unterkunft vor 2 Jahren (31 Grad bei 70% Luftfeuchtigkeit) in einer Zivilschutzanlage wage ich zu sagen, so nümm. Da schlaf ich lieber im Fahrzeug.

Wie auch immer, Ich hoffe, dass die nächsten 3 Wochen schnell vorbei gehen und ich nicht allzu geschädigt wieder ins Zivilleben eintauchen kann :-) Ich halte euch auf dem laufenden…

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War ja irgendwie vorauszusehen. Es war schon nach 23 Uhr und das Korpsmaterial warnoch immer nicht gefasst.

Die nacht war nur bedingt erholsam. Die unterkunft erfüllt ihren zweck und bleibt auch wenn alle drin sind einigermassen kühl. So weit so gut. :-)

Allerdings gibt es ein manko: das duschwasser ist ARSCHKALT! mal schaun was es heut zu mittag gibt

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Meine Meinung über iTunes schwankt momentan ungefähr so stark wie ein Fischkutter am Polarkreis bei schlechter See. Bis vor zirka 6 Monaten habe ich iTunes gemieden wie der Teufel das Weihwasser, und das hatte seinen Grund.

Irgendwo im Jahr 2003 habe ich mir mal einen iPod gegönnt. Das Top-Notch Modell dritter Generation mit sagenhaften 40GB Fassungsvermögen. Dabei handelt es sich um das Vorgängermodell von dem, welches Rouge in eine iZigarettenschachtel verwandeln wollte. Um dieses Modell, um genau zu sein.

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Damals war iTunes (in der Version 3 oder 4) den Mac-Benutzern vorbehalten. Da Apple aber auch was vom grossen Windows-Benutzerkreis abhaben wollte, gingen sie eine Partnerschaft mit MusicMatch ein. Deren JukeBox (Version 8) sollte den iPod vom Windows her mit Musik füttern. Das ganze hat wunderbar geklappt, die Playlists flogen nur so von JukeBox zu iPod, und die JukeBox selber machte auch einen vernünftigen Eindruck.

Irgendwann entschied Apple, iTunes auf Windows zu portieren und fortan Die synchronisation mit den iPods selbst in die Hand zu nehmen. Damals sah ich keinen Grund, iTunes zu installieren. Ich hatte mich an meine JukeBox gewöhnt, und die iPod-Integration lief ja tadellos. Abgesehen von den Firmware-Updates für den iPod, welche man nun über iTunes machen musste.

Mit der Zeit wurde die JukeBox etwas rostig. Also beschloss ich, die Version 9 des Players zu installieren. Die installation ging flott von der Hand, die Musikbibliothek wurde sauber übernommen und die neue Oberfläche war schlicht geil. Noch rasch das neue U2-Album auf den iPod synchen, und ab in die Badi. Wie, unbekanntes Gerät. Schliiifts?!? Es schien, als ob MusicMatch den iPod nicht mehr unterstützen würde. auf der MusicMatch Website erhielt ich dann traurige Gewissheit. Apple hat die Zusammenarbeit gekündigt. Na denn, schau ich mir doch das iTunes an, von dem alle so schwärmen. Runterladen (mit einem 256/64kb ADSL ging das eine Ewigkeit), installieren, loslegen. Und wenn ich iTunes schon mal drauf habe, könnte ich ja noch die Firmware meines iPods auf den neusten Stand bringen.

Nachdem iTunes installiert war, hat es sich sofort auf meinem Computer umgesehen und sämtliche Musik umorganisiert und indiziert. Ohne zu Fragen natürlich. Gut, ist zwar ein FETTER Minuspunkt, aber hey, wir haben uns ja grad erst kennengelernt. Die Flausen werd ich dem Ding schon noch austreiben. Nachdem ich alle Playlists neu erstellt habe (iTunes konnte mit denen von MusicMatch nichts anfangen) konnte ich endlich synchronisieren.

Leider fehlten auf dem iPod wie auch in der iTunes-Bibliothek ungefähr ein Drittel meiner Musiksammlung. Durch das rigorose umsortieren meiner Musik hat iTunes es geschafft, dieses Drittel meiner Sammlung unwiederbringlich über den Jordan zu befördern. Dies war für mich der Auslöser, iTunes auf alle Ewigkeit von meinem PC zu verbannen. Nach einigem Suchen und Testen habe ich mir dann AnaPod von Red Chair Software gegönnt. Damit konnte ich den iPod flott und unkompliziert betanken.

Viele Jahre und einen iPod-Akku später brachte Apple das iPhone auf den Markt. In der ersten Version sah es “nett” aus. Das fehlen von UMTS war für mich damals aber unverständlich und mit einer der Hauptgründe, wieso ich mir keins beschaffte. Mit dem 3G sah die Sache dann ganz anders aus. Viele meiner Arbeitskollegen waren zu iUsers mutiert und schwärmten die meiste Zeit vom iPhone. Ich gebs ganz ehrlich zu, es ist schon ein geiles Teil. Im Bereich Innovation war Apple in meinen Augen schon immer einer der grossen Player. Allerdings hat dies auch einen (für mich) hohen Preis. Es hat den Endbenutzer nicht zu intressieren wie etwas funktioniert. Schon gar nicht hat er irgendwas einzustellen. Die Voreinstellungen des Apfel-Imperiums sind über jeden Zweifel erhaben.

Das erste Halbjahr 2009 habe ich dann gewerweisst, ob ich mir nun doch so ein iPhone zulegen und mir so den Teufel in der Gestalt von iTunes wieder auf den PC holen soll, oder nicht. Während ich noch immer unentschlossen  mit mir selber rang, wurden die Gerüchte über ein neues iPhone im Sommer so konkret, dass ich beschloss darauf zu warten. Nun ja, am 19.06.2009 war es dann soweit. Über diesen Tag habe ich ja schon berichtet.

Über die neuzeitlichen Eskapaden von iTunes werde ich natürlich hier berichten. Bis jetzt wartet schon der eine oder andere iTunes-Fail darauf, verbloggt zu werden.

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