Für mich ist die Weihnachtszeit immer ein Moment, um mal einen Gang runter zu schalten und über das vergangene Jahr zu reflektieren. Was hatte das letzte Jahr für mich im Ärmel? Was waren die Highlights? Habe ich das erreicht was ich wollte? Machmal kommen dabei ganz interessante Antworten
In diesem Sinne wünsche ich euch ein besinnliches Weihnachtsfest!
Um Timelapse-Aufnahmen zu machen brauchts nicht viel. Eine Kamera, die in regelmässigen Abständen ein Bild schiesst, ein Stativ, und eine Idee.
Wenn man Slow-Motion Aufnahmen machen will, brauchts schon etwas mehr. Man könnte natürlich auch den Motor der alten Super8-Kamera frisieren…
Dieses Video veranschaulicht sehr schön, was man mit ein paar Schusswaffen, viel Munition und einer Kamera, die 1 Million fps schafft so alles anstellen kann.
Lech Walesa, Ex-Präsident Polens und Friedensnobelpreisträger, hat das ausgesprochen, was viele gedacht haben, als Sie die Nachricht hörten / sahen / lasen oder sonst wie mitbekamen. Bei mir hat @blickamabend die Nachricht überbracht. Anhand meiner ersten Reaktion dazu sieht man schön, dass mir die Sache irgendwie schräg reinkam. Barack Obama soll den Friedensnobelpreis erhalten haben.
Er hat zuerst ein Land, und dann das Who-is-Who der Weltpolitik dermassen zugequatscht, dass er wie ein Popstar gefeiert wurde. Die Menschen hängen an seinen Lippen, ein jedes Wort, welches über dieselbigen kommt, ist wahrhaftig. Zeitweise habe ich das Gefühl, er werde als Retter der Welt angesehen. Zugegeben, er ist in einer Position, von welcher aus man durchaus etwas bewegen kann. Hat er aber noch nicht.
Der Friedensnobelpreis für Obama ist für mich ein “Vorschusspreis”. Nun liegt noch mehr Druck auf Obama, dass er seinen Reden auch Taten folgen lässt. Wenn er all das umsetzt, was er versprochen hat, dann qualifiziert er sich vielleicht für den Nobelpreis.
So aber wurde diese höchste Ehrung in meinen Augen stark abgewertet und zeigt mir, dass die Herren im Nobel-Komitee sich auch von seiner Rhetorik haben einwickeln lassen.
Feierabend! Noch rasch was zum Abendessen einkaufen gehen. $GrosserDetailhändler$ liegt ja aufm weg. Ab ins Auto und in der grossen Parkgarage auch gleich nen Platz gefunden.
Über das verschwenderisch grosse Rollband (diese Rolltreppen ohne Stufen mein ich) ins EG zum Laden. Vor dem Laden sich aufregen, dass es nur auf der Parketage Wägeli hat. Also wieder runter, und zwar über das notgestoppte Rollband laufend (Why me!?!?), um ein Wägeli zu holen.
Völlig orientierungslos irre ich über die gefühlte 200 Fussballfelder grosse Verkaufsfläche. Aber irgendwie sind diese Läden immer gleich eingerichtet. Alles in den Wagen gepackt und ab zur Kasse. Hier bewahrheitet sich mal wieder die These, dass man immer, wirklich IMMER, die langsamste Schlange erwischt. Dieses mal wars der Typ vor mir, der vergessen hat seine $IrgendwasAusDerGemüseAbteilung$ zu wägen. Die Kirsche auf der Torte war dann der Moment, als seine EC-Karte nicht funktionierte. Ich wiederhole mich ungern, aber WHY ME?!?
Nachdem ich meine Einkäufe endlich bezahlt habe, steuerte ich schnurstracks auf den Lift zu (Das abwärtsfahrende Kundenförderband war ja defekt). Leider war ich nicht der einzige, der nach unten wollte, so konnte ich erst mit der zweiten Ladung mit nach unten fahren. Vermutlich kurbelt da oben ein ausgehungerter Akkordarbeiter aus irgendwo den Lift nach oben und unten. Anders kann ich mir die Geschwindigkeit des Liftes nicht erklären. Unten angekommen sehe ich, dass das Laufband wieder gelaufen wäre. Jänudennhalt.
Mit dem Wagen durch die Parketage zum Auto gesteuert, Einkäufe eingeladen und wieder zurück zum Wägeli abgeben. Zurück zum Auto, einsteigen, losfahren. STOP! Da war doch noch das Parkticket. Gut, aussteigen, zur Kasse laufen (welche neben dem Wägeli-Depot ist). nach 2/3 des Weges plötzlich ein Stimmchen in meinem Kopf. Das Portemonnaie liegt samt Parkticket im Auto. ZoNK! Wieder zurück, auf dem Weg dorthin noch ein Krampfader-Geschwader umschiffen, Portemonnaie holen. Zurück zum Kassenautomaten (wieder um das Senioren-Rudel herum) und das Ticket eingeführt. Kosten: 10 Rappen. Günstig, aber auch irgenwie lächerlich, denk ich mir. Wieder zurück zum Auto (diesmal ohne Krampfadern) und nix wie nach Hause.
Ich glaub, das wird ein wunderbarer Abend. Ich glaub ganz fest daran…..
Ich bin ja ein Autopendler. Gezwungenermassen, da ich jeden morgen bei Hinterfotzelbach rechts Hochfahren muss, um zur Arbeit zu kommen. Ist nicht so schlimm, da es fast nie Stau hat. Anders gings mir, als ich mich noch jeden Tag zwei mal über den Nordring gequält habe. Schmunzelnd lausche ich dem Verkehrsfunk, welcher jeden Morgen vom Stau um Zürich berichtet und denke “Zum Glück isch das verbii!”. Ab und zu werden auf diesem Weg auch Störungen bei den SBB durchgegeben. Selten, aber kommt vor.
In letzter Zeit kommen aber immer öfter Meldungen über Fahrleitungsstörungen, Zugsausfälle oder sonstige Probleme. Mitten im Berufsverkehr wohlgemerkt. Heute Mittag hab ich gelesen, dass anscheinend Kupferdiebe etwa 300m Erdungskabel von einer Fahrleitung abmontiert hätten. Schade hats keinen der Deppen gebraten, geschähe ihm recht. Obwohl, dann wäre der Abschnitt vermutlich noch viel länger gesperrt gewesen. Anscheinend häufen sich solche Vorfälle immer mehr, wie man u.a. auch bei Twitter gut beobachten kann.
Heute auf der Heimfahrt kam in den Nachrichten der Hammer. Ein Lokführer hat heute versäumt seinen Intercity fahrplanmässig in Aarau zu halten. Anscheinend sei er dermassen auf die Signale konzentriert gewesen, dass er es schlicht “vergessen” hat. Ich kann mir vorstellen, dass die Leute auf dem Perron wie auch im Zug ziemlich verdutzt dreingeschaut haben. So eine Entschuldigung für’s zu spät kommen haben wohl auch noch nicht viele Chefs/Lehrer/etc gehört.
Nächsten Sommer zieht mein Brötchengeber nach Lenzburg neben den Bahnhof. Bis anhin habe ich mich ernsthaft damit befasst, dann mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Wenn das aber so weitergeht mit der SBB dann bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee ist. Mal schaun wie sich das im nächsten Jahr entwickelt.
Morgen muss ich kurzfristig zu nem Kundentermin. #Sheice, mein einziger Anzug ist nicht gerade passend (sprich: etwas sehr festlich). Also nach Feierabend noch kurz ins Einkaufszentrum fix einen Anzug von der Stange besorgen.
So weit die Theorie. Ich hätte es besser wissen sollen.
Schon als ich in die Tiefgarage reinfahre, rennt mir schon ein Kleiner Junge vor’s Auto. Die Eltern waren gerade mit dem Buggy des kleinen Geschwisterchen beschäftigt. Nun gut, wenigstens sind sie aus dem Zentrum raus. Ein paar Reihen weiter finde ich denn auch einen Parkplatz, sogar in Liftnähe. Um 18.45 Uhr nicht selbstverständlich hier.
Oben angekommen stelle ich fest, dass das Zentrum etwa so gut gefüllt ist wie ein Eishockey-Stadion 5 Minuten vor dem Play-off Final. Naja, ist mir ja auch schon passiert dass ich Last-Minute-Einkäufe tätigen musste, sei es für den Spontanbesuch der Eltern oder weil ich schlicht nichts mehr zu futtern hab zuhause. Passiert den Besten unter uns, ist aber eine andere Geschichte. Heute solls ein Anzug sein, also ab durch die Menge Richtung grossem Kleiderladen. Leichter gesagt als getan.
Warum müssen Eltern mit kleinen Kindern um 19:00 Uhr noch im Einkaufszentrum Kleider shoppen gehen? Ist das Ihre Vorstellung von einem Familienausflug? Sie schaut sich ein Teil an während er versucht, die 3 Kinder zwischen 1.5 und 5 Jahren unter Kontrolle zu halten. Der grosse will das coole Spielzeug anschauen gehen während die Kleine Lauthals weint weil der mittlere ihm den Keks geklaut hat. Papa hat also alle Hände voll zu tun.
Natürlich will Mama genau in dem Moment seine Meinung zum ausgesuchten Teil wissen. Als Aufpasser, Richter und Henker im selben moment agieren zu müssen, ist ja schon schwierig genug. Wenn dann Frau noch einen Kommentar über das, für mein und offenbar auch sein Verständnis, hässliche Teil will, ist die chance, dass ein fauler Spruch kommt, relativ gross. Die anschliessende Diskussion habe ich dann nicht mehr verfolgt, ich brauch ja nen Anzug und die Zeit arbeitet so zu sagen gegen mich.
Zirka eine Stunde später sitze ich wieder im Auto. Der neue Anzug hängt überm Rücksitz und was zum Abendessen hab ich auch noch besorgt. Ich glaub das ist neuer Rekord!
Bis jetzt habe ich noch keine Kinder, von dem her kann ich das erlebte auch nicht nachvollziehen. Sind Familien denn so verzweifelt, dass sie abendliches Kleider-shoppen zum Ausflug machen muss? Vermutlich ist sie nun eingeschnappt, weil er ein ungehobelter Klotz ist und die Frechheit besass, das von ihr auserkorene Teil nicht mit dem gebührenden Interesse zu würdigen. Nicht nur das, sondern er liess sogar einen dummen Spruch los. Er ist genervt, weil sie, obwohl er gerade mit den Kindern alle hände voll zu tun hat von ihm allen ernstes erwartet, dass er ihr in politisch korrekter Art und Weise eröffnet, dass dieses Teil offensichtlich nicht zu ihr passt. Wenn dies wirklich ein Versuch war, mit der Familie etwas zu unternehmen, dann ist dieser aus meiner Sicht grandios gescheitert.
Vielleicht werde ich irgendwann auch Familienvater sein und meine Meinung ändert sich total. Trotzdem möchte ich meinen ledigen-kinderlosen-Ratschlag loswerden.
Liebe (Ehe-)Frauen/Mütter: Zwingt eure Männer nicht, zusammen mit euch und den Kindern am Abend nach der Arbeit noch Kleider/Schuhe/sonstiges Shoppen zu gehen. Schnappt euch lieber eine Freundin (gern auch mehrere) und geht in dieser Runde. So könnt ihr über Modetrends Fachsimpeln und bekommt qualifizierte Meinungen zu eurer Kleiderselektion. Die (Ehe-)Männer samt zugehöriger Kinder könnten sich ja auch treffen und mit den Kindern was machen.
Liebe (Ehe-)Männer/Väter: Lasst mal den Fusball-Samstag sausen und macht was mit euren Kindern und denen eurer Kumpels. Dabei könnt Ihr über Männerthemen fachsimpeln und werdet dabei auch nicht gestört. So können eure (Ehe-)Frauen zusammen nach herzenslust Shoppen gehen und ihr müsst euch das nicht unter der Woche nach der Arbeit antun.
Und zum Schluss noch, liebe Familien: Macht, wenn es denn sein muss, solche “Ausflüge” nicht unter der Woche nach 18.00 Uhr. Dann sind nämlich gestresste Alleinstehende unterwegs, welche dringendst einen Anzug kaufen müssen…
Klingt komisch, ist aber so. Ich hab selber auch nicht glauben können, dass ich nun das in der Schule hart erlernte einfach so über Bord schmeissen soll. Aber dieser Werbeständer hat mich eines besseren belehrt.
Das aus Tessiner Reis (Ich wusste gar nicht dass wir in der Schweiz Reis anbauen) und Braugerste im Tessin gebrauten “Birra da Ris” Kommt von der Brauerei Locher AG in Appenzell.
Hä?
Richtig! Das aus Tessiner Rohstoffen im Tessin gebraute Reisbier kommt von der Appenzeller Brauerei. Guggsdu Hier
Gestern hatte ich die Möglichkeit einige Mitglieder der schweizer Bloggerwelt kennenzulernen. Nach ein paar “motivierenden” Tweets von Annubis habe ich mich zum Blogger-Käsesuppenvertilgen in Zürich angemeldet. Ich muss zugeben, ich war schon gespannt was da wohl für Menschen hinter den Blogs stehen, welche man regelmässig liest. Einige der Blogs hatte ich schon länger in meinem Reader, andere waren mir völlig unbekannt.
Wenn man öfters etwas von jemandem sieht, seien das Bilder, Produkte bei der Arbeit oder eben Texte, dann macht man sich bewusst oder unbewusst ein Bild des Urhebers. Es war spannend zu sehen, ob das Bild, welches ich von einigen der Blogger hatte, stimmte. Wie schon fast zu erwarten war, lag ich völlig daneben. Es war eine bunt gemischte Runde mit den unterschiedlichsten Menschen um einen Tisch.
Ich hätte gerne mit allen geplaudert und sie besser kennengelernt, aber dafür reichte die Zeit schlicht nicht.
Es war ein durchwegs gemütlicher Abend in angenehmem Ambiente. Danke Falki fürs organisieren. Natürlich haben wir auch unseren Beitrag fürs morgige Wetter geleistet und artig aufgegessen. Hier der Beweis
Ich kann jedem Blogger nur empfehlen an solche Treffen zu gehen. Es war für mich sehr interessant und wird sicher nicht das letzte Treffen sein, an dem ich dabei sein werde.
Das musste ich dieses Wochenende feststellen. Wie bereits beschrieben, ist seit dem Release des neuen iPhone mehr oder weniger Sendepause bei vielen Blogs.
Nachdem die Swisscom wohl nicht genug Geräte erhalten hat, begab ich mich am Freitag auf die Suche nach einem iPhone, Obwohl ich nach solchen Nachrichten wenig Hoffnung hatte.
Als erstes habe ich mich nochmals auf den Weg zum Swisscom-Shop in Wohlen AG gemacht. Wie erwartet wurde mir mit einem granitharten Betonlächeln erklärt, dass ich ohne telefonische Avisierung durch Swisscom kein iPhone erhalten würde. Ja ne, is klar…
Kurz über die Strasse zu MobileZone. Dort gabs einen ersten Lichtblick. “Ja, wir haben noch welche da”. Ja los, her damit. Mist, nur noch 16GB. Määäp! Auf zum nächsten Etappenziel, dem MobileZone in Bremgarten.
Dort angekommen, präsentierte sich der Shop bis auf einen Mitarbeiter absolut leer. Hey, vielleicht wurde dieser Shop nicht so heimgesucht wie die grossen Läden. “Sorry, wir haben nix mehr da.” ZoNK! Leider hat diese Filiale gemäss dem freundlichen Mitarbeiter nur gerade 6 iPhones erhalten. Finde ich etwas schwach
Nachdem wir etwas über den iPhone-Release gefachsimpelt haben, hat der Mitarbeiter (leider habe ich den Namen vergessen) angeboten, in der MobileZoneFiliale Spreitenbach nachzufragen, ob die noch eins haben. JA GERNE!
Und dann die Worte, welche ich hören wollte. “Joa, wir haben noch eins”. Bitte zur Seite legen, ich bin im Anflug. 30 Minuten später bin ich in Spreitenbach gelandet und halte mein neues Spielzeug in den Händen. Der MobileZone MItarbeiter in Spreitenbach hat einen sehr kompetenten Eindruck hinterlassen. Zum Schluss gabs noch ein MicroFleece Säckchen für das Telefon gratis dazu. das hat das freudige Kauf-Ereignis wirklich noch abgerundet.
Schlussendlich wurde es ein iPhone 3GS 32GB in Weiss mit einem Liberty Mezzo.
Ich möchte mich beim MobileZone-Mitarbeiter in Bremgarten bedanken, der freundlicherweise ein iPhone in Spreitenbach auf die Seite legen liess. Auch ein Danke an den Mitarbeiter in Spreitenbach, welcher das Gerät auf die Seite gelegt hat