Archive for December, 2009

Morgen, oder bessser gesagt später heute, sind wir auf dem Weg nach Elm ins Ferienhaus von Freunden. Da ich ja im Februar wiedermal dem Vaterland dienen werde, freue ich mich um so mehr auf diese Möglichkeit, noch etwas Wintersport-Feeling zu bekommen.

Die Webcam sieht schon mal vielversprechend aus:

Hoffentlich gibts aber noch ein bisschen mehr Schnee. Mit 40cm lässt sich ja nicht viel anfangen.

Naja, wenns auch keine Pistenfreuden geben sollte, freue ich mich doch auf ein paar Tage weg von allem zu sein. Vielleicht nehm ich ja die Kamera noch mit, gibt sicher ein paar schöne Sujets dort.

In diesem Sinne wünsch ich euch ein schönes restliches 2009. Wir sehen uns drüben! :-)

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Für mich ist die Weihnachtszeit immer ein Moment, um mal einen Gang runter zu schalten und über das vergangene Jahr zu reflektieren. Was hatte das letzte Jahr für mich im Ärmel? Was waren die Highlights? Habe ich das erreicht was ich wollte? Machmal kommen dabei ganz interessante Antworten :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein besinnliches Weihnachtsfest!

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Zuerst eine Erklärung, wo unsere Zeit hingeht, und dann auch noch das hier

Und ja, ich habe beides via Twitter erhalten :-) Guggsdu Hier und Hier

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This entry is part 2 of 2 in the series USA-Urlaub 2009

Es ist soweit. Wir stehen am Flughafen und warten auf unseren Flug ins Land der unbegrenzten (Un-)Möglichkeiten. Rückblickend auf meine letzten Langstreckenflüge habe ich in weiser Voraussicht meine Over-Ear-Kopfhörer eingepackt und mir dazu einen Flugzeugadapter für wucherische 10 Stutz besorgt. Man kennt ja diese fiesen Doppel-Pin Stecker an den Flugzeuglehnen und die grausamen Ohrquäler welche als Kopfhörer verteilt werden. Als ich dann noch sah, dass diese bei American Airlines für 2 Dollar GEKAUFT werden müssen, war für mich der Fall klar.

Beim Einsteigen stellte ich mit Entsetzen fest, dass in den Rückenlehnen gar keine Bildschirmli verbaut sind. Oha, da hängen Röhrenbildschirme an der Decke, na das kann ja heiter werden…

Nach dem wir uns eingenistet hatten, wollte ich sogleich meinen Kopfhörer anhängen und mal durchs Musikprogramm zappen. Elektronische Geräte, also auch der iPod sind während Start und Landung nämlich verboten und das aufziehbare Grammophon hätte den Rahmen des Handgepäcks gesprengt. Doch was ist das? Keine Buchse an der Lehne? Wird hier etwa ein Stummfilm gezeigt? oder noch schlimmer, über Lautsprecher?!? Keine Panik, andere haben auch schon ihre Kopfhörer auf. Beim Nachbarn seh ich dann, wo die Buchse sein sollte. Es ist EINE EINZELNE 3.5mm Klinkenbuchse wo man alle hundsgewöhnlichen Kopfhörer anschliessen kann. Jetzt habe ich mir also ernsthaft die Hacken abgelaufen und 10 Stutz auf den Tisch gelegt, für nen billigen Plastik-Adapter, den ich nicht mal brauch? Nicht aufregen, entspannen, Wuuuusssaaaaa, was auch immer. Schliesslich gehts in die FERIEN! :-)

Der Start verläuft soweit unspektaktulär. Sobald wir die Reisehöhe erreicht haben, werden die ersten Getränke und Knabberzeugs gereicht. Nebenbei stelle ich fest, dass wir offenbar einen sehr mitteilungsbedürftigen Piloten erwischt haben. Er erklärt lang und breit, wie der Flug werden wird (Unwetter, welches wir umfliegen) und dass es normal sei, dass die Piloten auch mal nach hinten gehen, da ja 2 Cockpit-Crews an Bord seien.

Nachdem der Pilot sich mitgeteilt hat (juhu), klemmte sich eine Flugbegleiterin ans Telefon (d’Oh). Es werde jetzt der Film gestartet und in kürze das Mittagessen serviert. Der Film läuft an, ich renke mich in Position. Es läuft Ice Age 3. Cool, mit dem kann ich etwas Anfangen. 10 Minuten später, ich war schon voll ins Filmgeschehen eingetaucht, werde ich schmerzhaft an einen der Gründe erinnert, wieso ich mir jedes mal ein Upgrade zur Business-Class wünsche (bezahlen könnt ichs sowieso nicht). Nachdem die Dame den Futterwagen etwas zurückgeschoben hat, kann ich meinen Fuss wieder drunter hervorkratzen. Kurze Zeit später wird auch uns das Mittagessen gereicht. Für ein mal war ich von dem Flugzeug-Futter wirklich überrascht. Die Ravioli waren um Klassen besser als das Zeugs, was man in der Dose kaufen kann. Auch der Salat und das Brötchen waren frisch. Einziger Minuspunkt: die Butter war so hart, dass man das Brötchen draufstreichen konnte.

Wieso starten die Filme eigentlich immer so schnell nach dem Start? Man hat sich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht mal richtig eingenistet, die Getränke und Knabberzeugs wollen auch ihrer Bestimmung zugeführt werden und das Sicherheits-Faltblatt hat man ja auch noch nicht zuende gelesen. Wenn man sich dann im Film drinne ist, wird man zwecks Futterausgabe aus dem Filmgeschehen zurück in die Realität geholt. Natürlich immer, wenn irgend etwas wichtiges im Film passiert, wo man ohne es zu wissen eigentlich gleich aufhören zu schauen könnte, da man den Film jetzt sowieso nicht mehr kapiert.

Der Flug verlief abgesehen von ein paar Turbulenzen eigentlich ereignislos. Es gab keine schreienden Kinder, es hat keiner gekotzt, das Essen war gut und es wurde regelmässig etwas zu Trinken angeboten. Dies ist der Erste Flug bei dem ich nicht halb vertrocknet, nach Wasser lechzend, aus dem Flieger stolpere. Noch bevor wir am Dock ankamen, wurden wir über das weitere Prozedere Informiert. Wohin man gehen musste, und vor allem dass man sein Gepäck abholen müsse, auch wenn man einen Anschlussflug hat. Bei der Gelegenheit solle man auch gleich die Duty-Free-Waren im Gepäck verstauen, sonst könnte es Schwierigkeiten geben.

Türe auf, raus aus dem Flieger, immer dem Menschenstrom folgen. Nach gefühlten 3km Marsch standen wir an der Immigration an. Entspannen, keine dummen Sprüche, immer schön freundlich bleiben. Man hat ja schon allerlei Gerüchte und Halbwahrheiten über die amerikanische Grenzpolizei gehört. Wir sind an der Reihe, geben brav unsere Fingerabdrücke, und dann passiert etwas unterwartetes. Der Typ macht SmallTalk! Und hat uns damit auf dem völlig falschen Fuss erwischt. Nach anfänglich holprigen Antworten landen wir endlich im English-Mode und führten ein nettes Gespräch mit dem Grenzer. Hinter uns eine Riesen-Schlage, aber das schien ihn nicht gross zu kümmern. Offensichtlich freute er sich über ein bisschen Abwechslung in seinem vermutlich sehr tristen Arbeitsalltag. Mir solls recht sein :-)

Der Rest der Reise bis nach Miami verlief ziemlich unspektakulär. Einzig die Reisezeit von New York bis Nach Miami hatte ich völlig falsch eingeschätzt. Naja, schneller gehts wohl nicht, und wenigstens gibts nochmal was zu knabbern :-)

In Miami angekommen ging alles ziemlich schnell, bis zur Gepäckausgabe. Da 2 Bänder defekt waren, bildete sich ein klitzekleiner Stau. In exakten Zahlen: es waren noch 2 Flugzeuge vor unserem dran mit ausladen. Easy, Da wir das Hotel sowieso anrufen mussten, um den Shuttle-Bus zu bestellen, hab ich mich mal auf die Suche nach dem “Courtesy-Board” gemacht. Das ist so ein Ding ähnlich wie das in der Halle vom Zürich HB, von wo man Gratis die Hotels in der Gegend anrufen kann. Das Board habe ich schnell gefunden, nur schaute aus der Stelle, wo gemäss Staubschicht mal ein Telefon war, nur noch ein Draht raus. Die Nachfrage bei einem Flughafenmitarbeiter brachte die Hoffnung zurück. “Ja, dieses Board wird wegen Umbau abgebaut. Weiter den Gang runter hats aber ein zweites.” Beim Gang-runter-laufen habe ich festgestellt, dass die Distanzangaben hier wohl etwas anders verstanden werden als in der Schweiz. War ja auch egal, denn das zweite Board sah genau so aus wie das erste. Egal, dann zahl ich halt den Telefonanruf. Ab zum nächsten Münztelefon. Das Gespräch lief ungefähr so ab:

Ich: “Hallo, ich rufe an wegen dem Shuttle-Bus. ”
Sie: “Wo sind Sie?”
Ich: “Wir warten gerade aufs Gepäck, sollte aber jeden Moment da sein.”
Sie: “An welchem Terminal?”
Ich: “Ööööh… ”
Sie: “Ja das müsste ich schon Wissen”
Ich: “Wir sind mit American Airlines geflogen, die kommen wohl nur an einem Terminal an, oder?”
Sie: “Rufen sie wieder an wenn Sie das Terminal wissen”
Ich: “Ja aber…”
Sie: “Tut tut tut tut”
Ich “WTF?!?”

In diesem Moment entwickelte sich der Wert meiner Laune analog umgekehrt zu dem meines Blutdruckes. Also alles zurücklaufen, Gepäck schnappen und rausfinden in welchem Terminal wir sind. Danach das Natel gezückt und nochmal das Hotel angerufen. Dieser eine Anruf wird mich vermutlich ein Vermögen gekostet haben, war mir in dem Moment aber sheic-egal. Und Tatsächlich, 10 Minuten später erschien der Shuttle-Bus wie versprochen. Der Chauffeur hat unser gepäck eingeladen, und wir hatten einen 12-Plätzer für uns allein. Wir waren beide Hundemüde, hungrig und hörten das Bett schon rufen.

Schade, dass das Hotel kein angeschlossenes Restaurant hatte, aber das war uns in dem Moment auch egal. Hauptsache ein Bett zum schlafen. Ich hab glaube ich schon geschlafen, bevor mein Kopf überhaupt auf dem Kissen aufschlug.

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Soll ich mich jetzt ob dem Lobversuch geschmeichelt fühlen oder sind Meldungen über Wartungsarbeiten wirklich das interessanteste hier?

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Update für surfende Senioren :-p

Kommentar-Text -> “Great information, It’s really useful. Thanks”

Post, für den der Kommentar geschrieben wurde -> “Wartungsarbeiten

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Hallo Zusammen,

Heute werden ein paar Wartungsarbeiten an meiner Hosting-Umgebung durchgeführt. Eigentlich sollte alles problemlos über die Bühne gehen und ihr merkt nicht mal was davon.

Falls die Seite doch längere Zeit nicht erreichbar sein sollte, gebt mir doch bitte kurz Bescheid, entweder via Twitter an @bendy_ch oder via Ping! unter bendy

Drückt mir die Daumen! :-)

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Zweiohrkueken_Poster_01Gestern hab ich mir zusammen mit meiner Freundin und ein paar Freunden den Film ZweiOhrKüken von und mit Til Schweiger angeschaut. Nachdem mich der erste Teil positiv überrascht hat, war ich gespannt, wie die Geschichte wohl weitergeht.

Der Film startet ungefähr dort, wo KeinOhrHasen aufgehört hat. Ludo und Anna sind immernoch zusammen und beide arbeiten immernoch im Kindergarten. Es scheint also eine direkte Fortsetzung zu werden. Mehr möchte ich über die Handlung gar nicht erzählen, da ja sonst der Spass am Kinobesuch verloren gehen würde :-)

Die erste Hälfte des Films unterhält wie üblich für einen Til-Schweiger Film mit Sprüchen und den üblichen Schlamasseln, in die sich Ludo mit seinem übergrossen Ego und sein bester Freund Moritz mit seiner Tolpatschigkeit hineinmanövrieren. Auch ich als Mann kann über Ludo sagen “Läck isch das es Arschloch!”.

Anna Coz Kozow Gozlowski ist, wie schon in KeinOhrHasen ein wolliger “Adidas-Jerusalem”-Chörnlipicker der die Welt verbessern will. Man kann nicht behaupten, sie sei Attraktiv, jedoch ist sie “irgendwie härzig”. In diesem Film wird auch etwas mehr über Annas Vergangenheit preisgegeben, lasst euch überraschen :-)

Die zweite Filmhälfte ist eher was für die Damen. Einen Haufen Gefühle, Dramatik und Kuschel-Romantik. Für die Jungs wirds eher etwas dünn.

Die schauspielerische Leistung von Til Schweiger, Nora Tschirner und Matthias Schweighöfer hat mich überzeugt. Das Drehbuch des Films schien mir allerdings etwas gesucht. Es scheint, als hätte man nach Fertigstellung des Drehbuchs gemerkt, dass man die Querverbindungen zum ersten Teil vergessen hat, und diese so nachträglich hat reinkitten müssen. Wenn man KeinOhrHasen nicht gesehen hat, versteht man diese jedoch sowieso nicht. So zum Beispiel auch die Erklärung, wieso der Film so heisst wie er heisst.

Mein Fazit

Der Grobablauf der Geschichte ist mehr oder weniger so, wie man es erwartet. Dank den kleinen, unerwarteten Wendungen sowie auch der Nebengeschichte um Moritz bleibt der Film sehenswert. Es scheint, als ob man in “Me-Too”-Manier einen zweiten Teil machen wollte.

Der Film ist den Kinoeintritt wert und bietet gute Unterhaltung und es hat für beide Geschlechter etwas dabei. Leider kommt der Streifen nicht an KeinOhrHasen heran.

Highlights

Hier noch einige Stichworte, welche mir aus dem Film geblieben sind (Keine Angst, Ihr versteht sie nur, wenn Ihr den Film auch gesehen habt)

  • die Kiffer
  • “Du bist der Erste, bei dem ich warten will”
  • “Heut ist das Wasser im Haus abgestellt”
  • Flipper
  • Waldluft für den Bären
  • Eiffelturm

Ich bin gespannt, was andere zu dem Film sagen.

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This entry is part 1 of 2 in the series USA-Urlaub 2009

Ungefähr so liefs als wir für unsere Ferien mit Sonne, Strand und Meer gepackt haben. 2 Wochen weg, keine Sorgen, den Job vergessen, das miese Wetter (Obwohl es bis anhin gar nicht so mies war) hinter uns lassen.

Unsere Katze hats dabei fast noch besser getroffen. Sie ist schon in den “Ferien” und sie musste erst noch nichts packen! Einfach hinchauffiert und mit Freudengejubel empfangen werden. Das Leben einer Katze ist wahrlich beneidenswert. Mit der Katze aus dem Haus lässt es sich auch einfacher packen, sitzt das doofe Vieh doch nicht immer in den Koffer. :-)

Bei einer 2-wöchigen Abwesenheit ist es auch ratsam, seine verderblichen Vorräte zu minimieren. Nicht damit man bei der Rückkehr neue Mitbewohner vorfindet. Da unser Kühlschrank ausser Bier, Essiggurken und Oliven nichts mehr zu bieten hatte, haben wir beim Pizzakurier unseres Vertrauens unser letztes Abendmahl bestellt. Damit das Essen nicht eine zu trockene Angelegenheit wird, wird auch noch gleich der Biervorrat reduziert. Doch was ist das? Da liegen noch Limetten im Kühlschrank. Verstecken sich frech zwischen den Oliven und den Gurken. Hmm. Zucker ist auch da und Rum sowieso. Also raus mit dem Ice-Crusher und rasch noch zwei Caipirinhas gemixt. Nach dem Abendessen und weiteren zwei Caipis war die Stimmung war sehr aufgelockert, die Koffer packten sich deswegen trotzdem nicht von selbst. Der Vollständigkeit halber hab ich dann auch noch die Küche geputzt. Folgende Bilanz kann ich bisher ziehen:

1 Bier
+ 2 Caipis
+ Sipuro-Dämpfe
= Happy-Hour

Ich sag euch, so geht einem alles viel leichter von der Hand:-D

Pässe und Tickets liegen bereit, die Einreiseformaliäten sind erledigt, Koffer ist gepackt und die Pflanzen sowie der Briefkasten werden auch betreut. So weit so gut. Jetzt ab ins Bett, man will ja morgen Fit sein für die Reise.

Also, Guet Nacht allersiits

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Hmm, war ja klar dass man nicht schlafen kann und wegen dem BierRumSipuroFlash immernoch Blödsinn zusammenlabert. Egal, wir können ja morgen im Flieger schlafen. Vielleicht…

Anyhow,  Morgen starten wir auf unsere Reise über den grossen Teich und durch den Sunshine-State.

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