Archive for October, 2009

Viele Blogs feiern ja, wenn eine Kennzahl eine runde Zahl überschreitet. Hier war es vorhin auch soweit. *schämpisaufmach* Ich habe ganze 2′566 Kommentare gekriegt. Juhe!

Sparkling_Champagne,_Holidays

Ok Ok, wenn ich jetzt noch die ganze Werbung für blaue Pillen, Hupenanpassungen und vermeindliche Erbschaften abziehe, ists ein bisschen weniger.

Trotzdem freue ich mich über den 100. Kommentar, welcher der Paddy bei mir hinterlassen hat.

Und nun auf zur nächsten runden Zahl.

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This entry is part 3 of 3 in the series WK 2009

Meine Meinung über iTunes schwankt momentan ungefähr so stark wie ein Fischkutter am Polarkreis bei schlechter See. Bis vor zirka 6 Monaten habe ich iTunes gemieden wie der Teufel das Weihwasser, und das hatte seinen Grund.

Irgendwo im Jahr 2003 habe ich mir mal einen iPod gegönnt. Das Top-Notch Modell dritter Generation mit sagenhaften 40GB Fassungsvermögen. Dabei handelt es sich um das Vorgängermodell von dem, welches Rouge in eine iZigarettenschachtel verwandeln wollte. Um dieses Modell, um genau zu sein.

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Damals war iTunes (in der Version 3 oder 4) den Mac-Benutzern vorbehalten. Da Apple aber auch was vom grossen Windows-Benutzerkreis abhaben wollte, gingen sie eine Partnerschaft mit MusicMatch ein. Deren JukeBox (Version 8) sollte den iPod vom Windows her mit Musik füttern. Das ganze hat wunderbar geklappt, die Playlists flogen nur so von JukeBox zu iPod, und die JukeBox selber machte auch einen vernünftigen Eindruck.

Irgendwann entschied Apple, iTunes auf Windows zu portieren und fortan Die synchronisation mit den iPods selbst in die Hand zu nehmen. Damals sah ich keinen Grund, iTunes zu installieren. Ich hatte mich an meine JukeBox gewöhnt, und die iPod-Integration lief ja tadellos. Abgesehen von den Firmware-Updates für den iPod, welche man nun über iTunes machen musste.

Mit der Zeit wurde die JukeBox etwas rostig. Also beschloss ich, die Version 9 des Players zu installieren. Die installation ging flott von der Hand, die Musikbibliothek wurde sauber übernommen und die neue Oberfläche war schlicht geil. Noch rasch das neue U2-Album auf den iPod synchen, und ab in die Badi. Wie, unbekanntes Gerät. Schliiifts?!? Es schien, als ob MusicMatch den iPod nicht mehr unterstützen würde. auf der MusicMatch Website erhielt ich dann traurige Gewissheit. Apple hat die Zusammenarbeit gekündigt. Na denn, schau ich mir doch das iTunes an, von dem alle so schwärmen. Runterladen (mit einem 256/64kb ADSL ging das eine Ewigkeit), installieren, loslegen. Und wenn ich iTunes schon mal drauf habe, könnte ich ja noch die Firmware meines iPods auf den neusten Stand bringen.

Nachdem iTunes installiert war, hat es sich sofort auf meinem Computer umgesehen und sämtliche Musik umorganisiert und indiziert. Ohne zu Fragen natürlich. Gut, ist zwar ein FETTER Minuspunkt, aber hey, wir haben uns ja grad erst kennengelernt. Die Flausen werd ich dem Ding schon noch austreiben. Nachdem ich alle Playlists neu erstellt habe (iTunes konnte mit denen von MusicMatch nichts anfangen) konnte ich endlich synchronisieren.

Leider fehlten auf dem iPod wie auch in der iTunes-Bibliothek ungefähr ein Drittel meiner Musiksammlung. Durch das rigorose umsortieren meiner Musik hat iTunes es geschafft, dieses Drittel meiner Sammlung unwiederbringlich über den Jordan zu befördern. Dies war für mich der Auslöser, iTunes auf alle Ewigkeit von meinem PC zu verbannen. Nach einigem Suchen und Testen habe ich mir dann AnaPod von Red Chair Software gegönnt. Damit konnte ich den iPod flott und unkompliziert betanken.

Viele Jahre und einen iPod-Akku später brachte Apple das iPhone auf den Markt. In der ersten Version sah es “nett” aus. Das fehlen von UMTS war für mich damals aber unverständlich und mit einer der Hauptgründe, wieso ich mir keins beschaffte. Mit dem 3G sah die Sache dann ganz anders aus. Viele meiner Arbeitskollegen waren zu iUsers mutiert und schwärmten die meiste Zeit vom iPhone. Ich gebs ganz ehrlich zu, es ist schon ein geiles Teil. Im Bereich Innovation war Apple in meinen Augen schon immer einer der grossen Player. Allerdings hat dies auch einen (für mich) hohen Preis. Es hat den Endbenutzer nicht zu intressieren wie etwas funktioniert. Schon gar nicht hat er irgendwas einzustellen. Die Voreinstellungen des Apfel-Imperiums sind über jeden Zweifel erhaben.

Das erste Halbjahr 2009 habe ich dann gewerweisst, ob ich mir nun doch so ein iPhone zulegen und mir so den Teufel in der Gestalt von iTunes wieder auf den PC holen soll, oder nicht. Während ich noch immer unentschlossen  mit mir selber rang, wurden die Gerüchte über ein neues iPhone im Sommer so konkret, dass ich beschloss darauf zu warten. Nun ja, am 19.06.2009 war es dann soweit. Über diesen Tag habe ich ja schon berichtet.

Über die neuzeitlichen Eskapaden von iTunes werde ich natürlich hier berichten. Bis jetzt wartet schon der eine oder andere iTunes-Fail darauf, verbloggt zu werden.

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Um Timelapse-Aufnahmen zu machen brauchts nicht viel. Eine Kamera, die in regelmässigen Abständen ein Bild schiesst, ein Stativ, und eine Idee.

Wenn man Slow-Motion Aufnahmen machen will, brauchts schon etwas mehr. Man könnte natürlich auch den Motor der alten Super8-Kamera frisieren… ;-)

Dieses Video veranschaulicht sehr schön, was man mit ein paar Schusswaffen, viel Munition und einer Kamera, die 1 Million fps schafft so alles anstellen kann.

Ist etwas lang, aber geil gemacht

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Yep, wir planen Ferien in den US of A. Wir fliegen nach Florida, und haben ausser ein paar “Must-See’s” noch keinen Plan was es dort eigentlich zu sehen/machen gibt.

Wer hat für uns nen guten Tipp was wir in Florida unbedingt erlebt/gesehen/getan haben müssen?

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Lech Walesa, Ex-Präsident Polens und Friedensnobelpreisträger, hat das ausgesprochen, was viele gedacht haben, als Sie die Nachricht hörten / sahen / lasen oder sonst wie mitbekamen. Bei mir hat @blickamabend die Nachricht überbracht. Anhand meiner ersten Reaktion dazu sieht man schön, dass mir die Sache irgendwie schräg reinkam. Barack Obama soll den Friedensnobelpreis erhalten haben.

Bis anhin dachte ich immer, ein Nobel-Preis kriegt derjenige, der sich an der Menscheit besonders verdient gemacht hat. So zum Beispiel für die Erfindung des Elektronenmikroskops, Entwicklung der Radio-Carbon-Datierung oder Entdeckung eines Virus, welcher Gebärmutterhalskrebs auslöst. Klar, dies sind alles Naturwissenschaftliche Disziplinen, bei welchen das Resultat entweder angefasst oder zumindest gemessen werden kann. Es gibt aber auch Friedensnobelpreisträger von denen ich sagen kann, die haben wirklich was geleistet, wie zum Beispiel Mutter Theresa oder Michail Gorbatschow.

Leider kann ich das von Obama nicht behaupten. Er hat sehr viele Dinge versprochen, zum Beispiel die Schliessung von Guantanamo oder das Bestreben nach einer Atomwaffen-Freien Welt.

Er hat zuerst ein Land, und dann das Who-is-Who der Weltpolitik dermassen zugequatscht, dass er wie ein Popstar gefeiert wurde. Die Menschen hängen an seinen Lippen, ein jedes Wort, welches über dieselbigen kommt, ist wahrhaftig. Zeitweise habe ich das Gefühl, er werde als Retter der Welt angesehen. Zugegeben, er ist in einer Position, von welcher aus man durchaus etwas bewegen kann. Hat er aber noch nicht.

Der Friedensnobelpreis für Obama ist für mich ein “Vorschusspreis”. Nun liegt noch mehr Druck auf Obama, dass er seinen Reden auch Taten folgen lässt. Wenn er all das umsetzt, was er versprochen hat, dann qualifiziert er sich vielleicht für den Nobelpreis.

So aber wurde diese höchste Ehrung in meinen Augen stark abgewertet und zeigt mir, dass die Herren im Nobel-Komitee sich auch von seiner Rhetorik haben einwickeln lassen.

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Feierabend! Noch rasch was zum Abendessen einkaufen gehen. $GrosserDetailhändler$ liegt ja aufm weg. Ab ins Auto und in der grossen Parkgarage auch gleich nen Platz gefunden.

Über das verschwenderisch grosse Rollband (diese Rolltreppen ohne Stufen mein ich) ins EG zum Laden. Vor dem Laden sich aufregen, dass es nur auf der Parketage Wägeli hat. Also wieder runter, und zwar über das notgestoppte Rollband laufend (Why me!?!?), um ein Wägeli zu holen.

Völlig orientierungslos irre ich über die gefühlte 200 Fussballfelder grosse Verkaufsfläche. Aber irgendwie sind diese Läden immer gleich eingerichtet. Alles in den Wagen gepackt und ab zur Kasse. Hier bewahrheitet sich mal wieder die These, dass man immer, wirklich IMMER, die langsamste Schlange erwischt. Dieses mal wars der Typ vor mir, der vergessen hat seine $IrgendwasAusDerGemüseAbteilung$ zu wägen. Die Kirsche auf der Torte war dann der Moment, als seine EC-Karte nicht funktionierte. Ich wiederhole mich ungern, aber WHY ME?!?

Nachdem ich meine Einkäufe endlich bezahlt habe, steuerte ich schnurstracks auf den Lift zu (Das abwärtsfahrende Kundenförderband war ja defekt). Leider war ich nicht der einzige, der nach unten wollte, so konnte ich erst mit der zweiten Ladung mit nach unten fahren. Vermutlich kurbelt da oben ein ausgehungerter Akkordarbeiter aus irgendwo den Lift nach oben und unten. Anders kann ich mir die Geschwindigkeit des Liftes nicht erklären. Unten angekommen sehe ich, dass das Laufband wieder gelaufen wäre. Jänudennhalt.

Mit dem Wagen durch die Parketage zum Auto gesteuert, Einkäufe eingeladen und wieder zurück zum Wägeli abgeben. Zurück zum Auto, einsteigen, losfahren. STOP! Da war doch noch das Parkticket. Gut, aussteigen, zur Kasse laufen (welche neben dem Wägeli-Depot ist). nach 2/3 des Weges plötzlich ein Stimmchen in meinem Kopf. Das Portemonnaie liegt samt Parkticket im Auto. ZoNK! Wieder zurück, auf dem Weg dorthin noch ein Krampfader-Geschwader umschiffen, Portemonnaie holen. Zurück zum Kassenautomaten (wieder um das Senioren-Rudel herum) und das Ticket eingeführt. Kosten: 10 Rappen. Günstig, aber auch irgenwie lächerlich, denk ich mir. Wieder zurück zum Auto (diesmal ohne Krampfadern) und nix wie nach Hause.

Ich glaub, das wird ein wunderbarer Abend. Ich glaub ganz fest daran…..

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Seit längerem wollten meine Freundin und ich mal wieder einen Ausflug machen. Irgendwie ist dann immer irgendwas dazwischen gekommen. Aber nicht dieses Wochenende! Heute war es soweit, Wir fuhren ins Alpamare nach Pfäffikon. Dank der neuen Westumfahrung ist die Anfahrt eigentlich Idiotensicher. Ab der Ausfahrt ist der Weg ausgeschildert und Parkplätze hats auch genug.

Klar, der Preis für eine Tageskarte ist mit CHF 51.– schon etwas happig. Klar, für 10 Stutz weniger gäbs auch den 4-Stunden Eintritt. Wenn man “nur” wegen der Rutschbahnen hingeht, reichen diese auch. Wenn man so wie wir mal auch in den Aussenbädern rumschwimmt oder im Sole-Jod-Becken mariniert, sind 4 Stunden zu wenig. Dies ist übrigens eine ganz angenehme Abwechslung zum Rutschbahn-Stress.

Fürs leibliche wohl ist an sich auch gesorgt. Es gibt 2 Selbsbedienungs-Restaurants. im einen gibts den üblichen Badi-Food, sprich Pommes, Hot-Dog Hamburger. Dazu gäbs noch Spaghetti oder verschiene Sandwiches. Im zweiten gäbs zwar “gehobene Verköstigung”, also auch mal ein Filet, allerdings kauft man das noch vakuumverpackt, genau so wie im Migros. Die Fritten gibts gekühlt in einer Kunststoffschale. Klingt Komisch? ist aber so. Nach der Kasse findet man einen grossen Grill und einen Fritierautomaten. Nicht ne Friteuse, sondern sowas wie “oben reinkippen, warten bis es unten rausfällt. Leider ist in beiden Restaurants der Preis recht happig dafür, dass man es noch selber zubereiten muss, oder dass es sowieso alles aus der Friteuse kommt. Was definitiv im Menu fehlt, ist eine Suppe oder sowas.

Nun zum Wesentlichen, den Rutschbahnen. Seit ich das letzte mal dort war, was sicher schon 10 Jahre her ist, hat sich so einiges verändert. Zum Beispiel ist die “AlpaBob” zwar immernoch gemütlich, jedoch sitze ich trotz Riesen-Schwimmring aufm Boden. Vermutlich führte die Bahn einfach zu wenig Wasser ;-) .

Die “grossen” Rutschbahnen machen immernoch so viel Spass wie früher. Leider ist das Hochlaufen nach einer rasanten Fahrt immernoch genau so bääh. Es gibt alles für Speed-Junkies oder Buckelpisten-Fans, Böötli-Fahrer oder Nackt-Flitzer. Unsere Favoriten waren die Tornado und die Double Bob Splash Pipe. Bei der Tornado wird man auf dem 2er Boot durch eine lange geschlossene Röhre beschleunigt um dann in einen überdimensionalen Trichter geschossen zu werden.Dort dreht man seine 3-4 Runden um dann in der Mitte durch ein Loch in das Bremsbecken zu fahren. Die Double Bob Splash Pipe wird auch mit dem 2er Boot gefahren. Die ganze Piste ist draussen und gemäss den Werbeflyern einem Eiskanal nachempfunden. Naja, es ist ein ziemlich holpriger Ritt, macht aber riesig Spass. Für alle Pisten gilt, man darf keine Platzangst haben. Die Röhren sind bis zu 140cm eng. Auch der eine oder andere Schluck Wasser ist dabei.

Alles in allem war’s ein super Tag. Einen Ausflug ins Alpamare kann ich jedem empfehlen.

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