Archive for September, 2009

… wir nur 140 Zeichen zur Verfügung hätten? Ich meine jetzt nicht in der Web2.0 Welt, sondern im richtigen Leben?

Hier ein Beispiel anhand einer Arbeitssituation:

(via @BloggingTom)

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Wie bereits erwähnt, bin ich seit Montag regulär angestellt und ein “ganzes” Teammitglied. In dieser Firma ist es üblich, dass der- oder diejenige etwas zum Znüni mitbringt. Natürlich hielt ich mich daran, und hab gestern morgen den Dorfbeck überfallen. Klar, man hätte auch vorbestellen können. Dies würde aber ein gewisses Mass an Planungsvermögen voraussetzen, an welchem es am Montag aber ganz klar mangelte.

Nichts destotrotz haben sich die Kollegen über die Mandelgipfel, Nussgipfel und die Aprikosenstrudel gefreut. Um zirka 09:30 entstand folgende MSN-Konversation

Kollege: Gratuliere & Danke für de fein Znüni

Me: Danke, gern gscheh

Kollege: Zum Dank hani der no es Ticket

Me: Ich han doch gwüsst do hets en hogge…

So ging es den ganzen Tag weiter. Auch Heute wurde ich mit Tickets zugespammt. Ich wusste doch, dass es irgendwo einen Haken geben musste. Jetzt habe ich ihn gefunden :-)

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Heute morgen hatte ich mein Probezeitgespräch. Offenbar hab ich etwas richtig gemacht. Sie behalten mich! :-D

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Ich bin ja ein Autopendler. Gezwungenermassen, da ich jeden morgen bei Hinterfotzelbach rechts Hochfahren muss, um zur Arbeit zu kommen. Ist nicht so schlimm, da es fast nie Stau hat. Anders gings mir, als ich mich noch jeden Tag zwei mal über den Nordring gequält habe. Schmunzelnd lausche ich dem Verkehrsfunk, welcher jeden Morgen vom Stau um Zürich berichtet und denke “Zum Glück isch das verbii!”. Ab und zu werden auf diesem Weg auch Störungen bei den SBB durchgegeben. Selten, aber kommt vor.

In letzter Zeit kommen aber immer öfter Meldungen über Fahrleitungsstörungen, Zugsausfälle oder sonstige Probleme. Mitten im Berufsverkehr wohlgemerkt. Heute Mittag hab ich gelesen, dass anscheinend Kupferdiebe etwa 300m Erdungskabel von einer Fahrleitung abmontiert hätten. Schade hats keinen der Deppen gebraten, geschähe ihm recht. Obwohl, dann wäre der Abschnitt vermutlich noch viel länger gesperrt gewesen. Anscheinend häufen sich solche Vorfälle immer mehr, wie man u.a. auch bei Twitter gut beobachten kann.

Heute auf der Heimfahrt kam in den Nachrichten der Hammer. Ein Lokführer hat heute versäumt seinen Intercity fahrplanmässig in Aarau zu halten. Anscheinend sei er dermassen auf die Signale konzentriert gewesen, dass er es schlicht “vergessen” hat. Ich kann mir vorstellen, dass die Leute auf dem Perron wie auch im Zug ziemlich verdutzt dreingeschaut haben. So eine Entschuldigung für’s zu spät kommen haben wohl auch noch nicht viele Chefs/Lehrer/etc gehört.

Nächsten Sommer zieht mein Brötchengeber nach Lenzburg neben den Bahnhof. Bis anhin habe ich mich ernsthaft damit befasst, dann mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Wenn das aber so weitergeht mit der SBB dann bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee ist. Mal schaun wie sich das im nächsten Jahr entwickelt.

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Morgen muss ich kurzfristig zu nem Kundentermin. #Sheice, mein einziger Anzug ist nicht gerade passend (sprich: etwas sehr festlich). Also nach Feierabend noch kurz ins Einkaufszentrum fix einen Anzug von der Stange besorgen.

So weit die Theorie. Ich hätte es besser wissen sollen.

Schon als ich in die Tiefgarage reinfahre, rennt mir schon ein Kleiner Junge vor’s Auto. Die Eltern waren gerade mit dem Buggy des kleinen Geschwisterchen beschäftigt. Nun gut, wenigstens sind sie aus dem Zentrum raus. Ein paar Reihen weiter finde ich denn auch einen Parkplatz, sogar in Liftnähe. Um 18.45 Uhr nicht selbstverständlich hier.

Oben angekommen stelle ich fest, dass das Zentrum etwa so gut gefüllt ist wie ein Eishockey-Stadion 5 Minuten vor dem Play-off Final. Naja, ist mir ja auch schon passiert dass ich Last-Minute-Einkäufe tätigen musste, sei es für den Spontanbesuch der Eltern oder weil ich schlicht nichts mehr zu futtern hab zuhause. Passiert den Besten unter uns, ist aber eine andere Geschichte. Heute solls ein Anzug sein, also ab durch die Menge Richtung grossem Kleiderladen. Leichter gesagt als getan.

Warum müssen Eltern mit kleinen Kindern um 19:00 Uhr noch im Einkaufszentrum Kleider shoppen gehen? Ist das Ihre Vorstellung von einem Familienausflug? Sie schaut sich ein Teil an während er versucht, die 3 Kinder zwischen 1.5 und 5 Jahren unter Kontrolle zu halten. Der grosse will das coole Spielzeug anschauen gehen während die Kleine Lauthals weint weil der mittlere ihm den Keks geklaut hat. Papa hat also alle Hände voll zu tun.

Natürlich will Mama genau in dem Moment seine Meinung zum ausgesuchten Teil wissen. Als Aufpasser, Richter und Henker im selben moment agieren zu müssen, ist ja schon schwierig genug. Wenn dann Frau noch einen Kommentar über das, für mein und offenbar auch sein Verständnis, hässliche Teil will, ist die chance, dass ein fauler Spruch kommt, relativ gross. Die anschliessende Diskussion habe ich dann nicht mehr verfolgt, ich brauch ja nen Anzug und die Zeit arbeitet so zu sagen gegen mich.

Zirka eine Stunde später sitze ich wieder im Auto. Der neue Anzug hängt überm Rücksitz und was zum Abendessen hab ich auch noch besorgt. Ich glaub das ist neuer Rekord!

Bis jetzt habe ich noch keine Kinder, von dem her kann ich das erlebte auch nicht nachvollziehen. Sind Familien denn so verzweifelt, dass sie abendliches Kleider-shoppen zum Ausflug machen muss? Vermutlich ist sie nun eingeschnappt, weil er ein ungehobelter Klotz ist und die Frechheit besass, das von ihr auserkorene Teil nicht mit dem gebührenden Interesse zu würdigen. Nicht nur das, sondern er liess sogar einen dummen Spruch los. Er ist genervt, weil sie, obwohl er gerade mit den Kindern alle hände voll zu tun hat von ihm allen ernstes erwartet, dass er ihr in politisch korrekter Art und Weise eröffnet, dass dieses Teil offensichtlich nicht zu ihr passt. Wenn dies wirklich ein Versuch war, mit der Familie etwas zu unternehmen, dann ist dieser aus meiner Sicht grandios gescheitert.

Vielleicht werde ich irgendwann auch Familienvater sein und meine Meinung ändert sich total. Trotzdem möchte ich meinen ledigen-kinderlosen-Ratschlag loswerden.

Liebe (Ehe-)Frauen/Mütter: Zwingt eure Männer nicht, zusammen mit euch und den Kindern am Abend nach der Arbeit noch Kleider/Schuhe/sonstiges Shoppen zu gehen. Schnappt euch lieber eine Freundin (gern auch mehrere) und geht in dieser Runde. So könnt ihr über Modetrends Fachsimpeln und bekommt qualifizierte Meinungen zu eurer Kleiderselektion. Die (Ehe-)Männer samt zugehöriger Kinder könnten sich ja auch treffen und mit den Kindern was machen.

Liebe (Ehe-)Männer/Väter: Lasst mal den Fusball-Samstag sausen und macht was mit euren Kindern und denen eurer Kumpels. Dabei könnt Ihr über Männerthemen fachsimpeln ;-) und werdet dabei auch nicht gestört. So können eure (Ehe-)Frauen zusammen nach herzenslust Shoppen gehen und ihr müsst euch das nicht unter der Woche nach der Arbeit antun.

Und zum Schluss noch, liebe Familien: Macht, wenn es denn sein muss, solche “Ausflüge” nicht unter der Woche nach 18.00 Uhr. Dann sind nämlich gestresste Alleinstehende unterwegs, welche dringendst einen Anzug kaufen müssen…

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Hab mal wieder das Sieb von Akismet gereinigt,  da ist folgendes zum Vorschein gekommen.

Man beachte den Text im Zusammenhang mit dem Post-Titel, der kommentiert wurde.

spam-fail

Das glaub ich dem/der sogar :-)

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Noch ein versuch

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Das hier ist nur ein Test

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Klingt komisch, ist aber so. Ich hab selber auch nicht glauben können, dass ich nun das in der Schule hart erlernte einfach so über Bord schmeissen soll. Aber dieser Werbeständer hat mich eines besseren belehrt.

Das aus Tessiner Reis (Ich wusste gar nicht dass wir in der Schweiz Reis anbauen) und Braugerste im Tessin gebrauten “Birra da Ris” Kommt von der Brauerei Locher AG in Appenzell.

Hä?

Richtig! Das aus Tessiner Rohstoffen im Tessin gebraute Reisbier kommt von der Appenzeller Brauerei. Guggsdu Hier

Vorne

Und Hier

Hinten

Die Schweiz ist wirklich ein Dorf….

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Gestern hatte ich die Möglichkeit einige Mitglieder der schweizer Bloggerwelt kennenzulernen. Nach ein paar “motivierenden” Tweets von Annubis habe ich mich zum Blogger-Käsesuppenvertilgen in Zürich angemeldet. Ich muss zugeben, ich war schon gespannt was da wohl für Menschen hinter den Blogs stehen, welche man regelmässig liest. Einige der Blogs hatte ich schon länger in meinem Reader, andere waren mir völlig unbekannt.

Wenn man öfters etwas von jemandem sieht, seien das Bilder, Produkte bei der Arbeit oder eben Texte, dann macht man sich bewusst oder unbewusst ein Bild des Urhebers. Es war spannend zu sehen, ob das Bild, welches ich von einigen der Blogger hatte, stimmte. Wie schon fast zu erwarten war, lag ich völlig daneben. Es war eine bunt gemischte Runde mit den unterschiedlichsten Menschen um einen Tisch.

Ich hätte gerne mit allen geplaudert und sie besser kennengelernt, aber dafür reichte die Zeit schlicht nicht.
Es war ein durchwegs gemütlicher Abend in angenehmem Ambiente. Danke Falki fürs organisieren. Natürlich haben wir auch unseren Beitrag fürs morgige Wetter geleistet und artig aufgegessen. Hier der Beweis

IMG_0076

Ich kann jedem Blogger nur empfehlen an solche Treffen zu gehen. Es war für mich sehr interessant und wird sicher nicht das letzte Treffen sein, an dem ich dabei sein werde.

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