Archive for May, 2009

Bin beim durchlesen meiner täglichen Witz-Dosis auf einen Artikel gestossen, nach dem eine Teig-Dose jemandem den Schädel weggeschossen haben soll. Ist ja klar, dass man sich den Artikel durchlesen muss. Da ich mein Abendessen noch auf dem Herd steht hab ich euch das ganze noch übersetzt:

Killer Biskuit wegen versuchten Mordes gesucht

Lisa Buernett, 23, aus San Diego, war bei Ihren Schwiegereltern zu Besuch und fuhr zum in der Nähe liegenden Supermarkt um einzukaufen. Einige Passanten sahen sie wie sie in ihrem Auto sass, mit geschlossenen Augen und den Händen hinter dem Kopf verschränkt. Ein Kunde des Supermarkts begann sich Sorgen zu machen und ging zum Auto. Er stellte fest, dass Lisa Ihre Augen geöffnet hatte. Das Gesamtbild sah merkwürdig aus. Der besorgte Kunde fragte Lisa, ob alles in Ordnung sei. Sie antwortete, jemand habe ihr in den Hinterkopf geschossen und ie würde ihr Gehirn nun seit einer Stunde festhalten, damit es nicht rausfällt. Die vom Kunden verständigten Rettungskräfte mussten den verschlossenen Wagen aufbrechen, nachdem Lisa sich weigerte eine Hand vom Kopf zu nehmen um die Tür zu entriegeln. Als die Rettungskräfte Lisa untersuchten stellten sie fest, dass ein Teigklumpen an ihrem Hinterkopf klebte. Eine Dose Pillsbury Biskuit-Teig war aufgrund der Wärme mit einem lauten Knall geplatzt, was sich wie ein Schuss anhörte. Als Lisa an ihren Hinterkopf fasste, spürte sie den Teig und hielt ihn für ihr Gehirn. Nach kurzer Ohnmacht hielt sie ihr Gehirn für über eine Stunde an Ort und Stelle, bis jemand zu ihrer Hilfe eilte. Lisa ist blond.

Ich bin zwar nicht einer, der grundsätzlich jede Blondine für blöd hält, aber in diesem Fall passt es wie die Faust aufs Auge.

(gefunden auf failblog)

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Am Freitag morgen hab ich mich zum letzten mal über den Nordring ins Büro gekämpft. Der letzte Arbeitstag war da. Letzte Übergabetasks abarbeiten, Schreibtisch auf- und ausräumen, Knabberzeugs für den Apéro besorgen. Ungefähr so sah er aus, der letzte Arbeitstag.

Um 16.00 Uhr wars dann soweit. Das Team begibt sich langsam in das zum Apéro-Raum umfunktionierten Sitzungszimmer. Ich stehe mit ein paar Kollegen draussen in der Garage und rauche meine Henkers-Zigi. Hab ich an alles gedacht? Hat mein Nachfolger alle Passwörter bekommen? Sind noch irgendwelche Files welche ich sichern müsste? Die Zigi ist durch und ich schiebe die Gedanken weg.

Eigentlich sollte ich mich freuen. Schliesslich breche ich auf zu neuen Ufern, schlage ein neues Kapitel auf, stelle mich einer neuen, noch unbekannten Herausforderung. Ja, ich glaube irgendwo freue ich mich. Schlussendlich habe ich es selbst so gewollt. Momentan drängt sich aber der Abschied in den Vordergrund. Und über den kann ich mich nicht freuen. nach fast sieben Jahren lernt man einen Haufen leute kennen und hat allehand zusammen erlebt. Zeitweise haben meine Kollegen mich besser gekannt als meine eigene Freundin. Und umgekehrt…

Ich trete ins Sitzungszimmer. Es sind fast alle von meinem jetzigen Team da. Ich schnappe mir ein Bier und stosse mit allen an. Der Chef sagt noch ein paar Worte, rekapituliert kurz meine Zeit in der Firma. Die eine oder andere Ungereimtheit hat sich eingeschlichen, ist mir aber in dem Moment egal.

Eigentlich müsste ich jetzt was sagen, aber es fällt mir nichts ein. Scheiss-Gefühl.

Die ersten verabschieden sich, andere kommen erst jetzt. Irgendwie kommt nicht so richtig Stimmung auf. Viele, welche sich angemeldet haben glänzen durch Abwesenheit. Schade, und schwach… Einige kommen nur kurz vorbei, um sich zu verabschieden. 10 Minuten später gehen sie wieder zurück an die Arbeit. Isch jo easy, ich kenns. Aber wenigstens sind sie kurz vorbeigekommen. Das bedeutet viel.

Etwas später disloziert der harte Kern in unsere Stamm-Kneipe und es wird reichlich Gerstensaft vernichtet. Der abend wird immer heiterer. Es ist ein schwelgen in Erinnerungen wie “Woher chasch du was du chasch?” vermischt mit heiterem feieren. Sagt mal, wart ihr froh mich los zu sein?!? ;-)

Ich möchte mich bei denen, die am Apéro dabei waren, bei denen, die auf der Karte unterschrieben haben und bei denen, welche etwas an das Abschiedsgeschenk beigesteuert haben herzlich bedanken. Es wird sicher gute Verwendung finden! Sowieso, danke für die geilen letzten sieben Jahre! Wir haben verdammt viel “duregrisse”! Vielleicht sehen wir uns irgendwann irgendwo wieder. Who knows…

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Jeder, dessen Arbeitsweg über den Nordring führt, kennt das. Aus irgend einem unmöglichen Grund bleiben alle stehen. Klar, man kann sich dabei mal die Landschaft anschauen. Jedoch ist auch die Tunnelwand vom Gubrist schnell langweilig.

Aber hey, nicht aufregen. Ich bin auf dem Weg zu meinem zweitletzten Arbeitstag. Da wird man sich von solchen Sachen nicht mehr aus der Ruhe bringen lassen.Wenn dann im Radio noch “So What!” von Pink läuft, dann könnt ich mich schon zu was hinreissen lassen…. :-)

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Wer, wie ich, die selbst geschossenen Fotos nicht nur auf der Festplatte verstauben lassen will, kann jetzt bei Extra-Film einen Gutschein über CHF 15.– einlösen.

Ich werde mir das ganze mal anschauen und meine Urlaubsfotos vielleicht in ein Fotobuch zusammenfassen lassen. Natürlich werde ich über meine Erlebnisse hier berichten.

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Ich schau mir grad den Film The Girl Next Door an. Sorry, der Film ist ziemlich platt.

Man nehme einen der American-Pie Filme, gebe etwas Ten things I hate about you dazu und würze das ganze mit einer Prise Road Trip. Das ganze kommt dann für 3 Jahre in den Dampfgar-Erdofen. Raus kommt dann ein Film, der vor Peinlichkeiten nur so strotzt.

Was tut man nicht alles für die liebe… ;-)

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Mag sein, dass ich in einigen Dingen etwas blauäugig oder naiv bin. Ich glaube grundsätzlich an das Gute im Menschen und gehe davon aus, dass jemand grundsätzlich gute Absichten hat. Leider hat mich die Aussage einer Nationalrätin nun eines besseren belehrt.

Ich gebe zu, ich habe mich nicht im Detail mit den Plänen des Bundes über die zentrale Biometriedatenbank auseinandergesetzt. So weit ich weiss, ist diese Datenbank auf unserem eigenen Mist gewachsen, es gab keine öffentlich bekannte Anforderung von aussen dafür.

Eine Woche vor der Volksabstimmung spricht Doris Fiala (FDP/ZH) gegenüber dem Sonntag offen aus, dass diese Datenbank zu Fahndungszwecken genutzt werden soll. Natürlich nur bei Schwerverbrechen. Ja Nee, is Klar!

Momentan wird die Verwendung der Daten zu Fahndungszwecken durch ein Gesetz  verboten. Da der Gesetzgeber jetzt schon laut über eine Verwendung dieser Daten zur Fahndung bei Schwerverbrechen nachdenkt, ist es in meinen Augen nur eine Frage der Zeit, bis diese Daten den Behörden vollumfänglich zurgänglich gemacht werden.

In 20 Jahren werden dann sämtliche Menschen bei Geburt katalogisiert, damit wir auch ein genaues “Inventar” über unsere Bevölkerung haben. Natürlich nur unter dem Deckmantel der Sicherheit.

Ich will nicht in einer Welt leben, in der ich gleich verdächtigt werde, nur weil man eine Hautschuppe von mir an einem Opfer findet, welches zufällig mal im gleichen Kinositz gesessen hat wie ich.

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Leider hats bei uns nicht bis zum Hagel gereicht so wie bei Rouge, Aber trotzdem hats “quer gscheffet”. Natürlich hält mich auch Horizontalniederschlag nicht vom grillen ab :-)

BTW: nachdem ich das Grillgut sicher reingebracht hab und der gröbste Wolkenbruch durch war, kam dann auch das SMS vom Wetterdienst. Danke Jungs, ich habs auch schon gemerkt…

Die Wurst war trotzdem fein! :-)

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Mal was kleines Zwischendurch. Carlos Lascano hat mittels Stop-Motion die Gedanken eines kleinen Mädchens, welches verträumt aus dem Fenster schaut, wunderschön in einen Kurzfilm gepackt.

A SHORT LOVE STORY IN STOP MOTION from Carlos Lascano on Vimeo.

(gesehen auf photoappar.at)

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Soeben bin ich über eine neue Art der Geiselnahme gestolpert.

Zu dem Ausdruck sagt die deutsche Wikipedia folgendes:

“Die Geiselnahme ist eine Straftat gegen die persönliche Freiheit und vor allem gegen die körperliche Integrität des Einzelnen.”

Die “klassischen” Varianten kennt wohl jeder, zb. bei…

… Banküberfällen
… Flugzeugentführungen
… Raub bei dem die Flucht vergeigt wurde
… etc…

In der Regel wird eine Forderung, meistens in der Form von Geld oder Fluchtmöglichkeit gestellt. Im Gegenzug dazu werden dann Geiseln freigelassen.

Nun hat sich ein findiger Hacker das Konzept Geiselnahme in die digitale Welt übertragen. Gemäss einem Artikel auf Inside-IT.ch hat besagter Hacker über die Website einer Gesundheitsbehörde in den USA etwa 8 Millionen Patientendaten als Geisel genommen. Diese Website wird von Gesundheits-Dienstleistern zur Verifikation von Medikament-Rezepten genutzt um Rezeptfälschungen zu erschweren.

Gemäss dem Artikel erlangte der Hacker Zugriff auf die Datenbank, verschlüsselte diese und löschte alle anderen Online-Backups. Gemäss WikiLeaks sind die Offline-Backups Dummerweise unauffindbar. Oh noes!

Bei einer Zahlung von 10 Millionen US-Dollar würde der Hacker das Passwort herausgeben. Vermutlich würden die IT-Leute besagter Behörde dann nur noch Müll in der entschlüsselten Datenbank finden.

In der aktuellen Diskussion um das anlegen grosser Datensammlungen wie zb der Datenbank des Bundes für die Biometrie-Pässe stimmen mich solche Nachrichten nachdenklich. Ist es wirklich nötig, dass so umfassende Datensätze über jeden einzelnen im Internet verfügbar sind? Meiner Meinung nach NEIN. Solche Daten gebührt der höchste mögliche Schutz. Wenn über weite Strecken solche Daten ausgetauscht werden müssten, dann brauchts schon etwas mehr als ein JavaScript-Login auf einer öffentlichen Website.

Einige werden nun argumentieren, dass viele Bürger sowieso ihr ganzes Leben in Facebook, Xing, StudiVZ und Konsorten der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Klar, es gibt tausende von Menschen, die nicht wissen, was sie da eigentlich tun, jede Freundeseinladung akzeptieren und es zu solch unschönen Sachen kommt. Jedoch haben diese Menschen diese Informationen auf die eine oder andere Weise selbst ins Internet gebracht und sind auch selbst schuld. Wer würde schon ein Plakat mit “Bin im Urlaub”, an seine Haustüre heften und damit sämtliche Einbrecher auf leichte Beute aufmerksam zu machen?

Anders sieht das zB. mit medizinischen informationen aus, welche Krankenkasse über Ihre Kunden hat. Ich erwarte, dass diese bestmöglich vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Wenn dies nicht der Fall ist und diese Daten dann zB beim Arbeitgeber auftauchen, kann der Betroffene nun wirklich nichts dafür. Das Datenschutzgesetz regelt zwar solche Sachen, bringt einem aber, wenn das Kind schon im Brunnen liegt, herzlich wenig.

Deswegen bin ich der Meinung, dass Datensätze nur dort angelegt werden, wo sie zwingend notwendig sind. Nur so kann man einem Missbrauch vorbeugen

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